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Bergolio

Gluten- und Lektine-frei essen!

Lektine freie Ernährung

Als ich letzthin mit meiner Freundin in der Sauna war, erzählt Sie mir wie schlecht Sie sich aktuell fühlt, weil Sie Problem mit den Magen hat. Dadurch habe Sie Antriebslosigkeit und eigentlich keine Motivation, obwohl Sie mit Ihrer Arbeit sehr zufrieden ist.

,,Das heimliche Gift” Lektine und Gluten

Jetzt möchtest Du sicher mehr wissen über mein Geheimnis, nicht? Mit bezaubernder Begeisterung erzähle ich Dir mehr über das Paradox des langen Lebens.

Was sind Lektine?

Lektine sind in der Natur weit verbreitet und sozusagen die Hände für Zuckerstrukturen von Bakterien, Pflanzen oder unserer menschlichen Zellen. Auf lateinisch bedeutet “lect” auswählen und Forscher gehen davon aus, dass es in der Natur über 100 verschiedene Lektin-Familien gibt. Entsprechend haben Lektine viele verschiedene Funktionen, wie zum Beispiel die Aufnahme von Zucker, Vermittlung von Informationen über Rezeptoren (zB. beim Immunsystem), Anhaftung an Oberflächen (zB. auch beim Coronavirus), als Antibiotika, Antifungizid, oder als Frassgift bei Pflanzen.

Wenn wir bei BERGOLIO von Lektinen sprechen, meinen wir jene Lektine, welche als Frassgift wirken. Ja, auch wir Menschen sind Fressfeinde von den Pflanzen.

  • Viele Bohnensorten enthalten das Gift Phasin. Darum sind Bohnen roh ungeniessbar.
  • Ricin ist eines der stärksten Gifte, welches schon von Geheimdiensten verwendet wurde.
  • Forscher zeigten zum Beispiel bei Agglutinin (das Lektin von Weizen), dass dieses nachweisslich entzündliche Reaktionen in unserem Darm auslöst. Dabei binden die Lektine an die Kohlenhydrat-Strukturen der Darmwand und machen diesen durchlässig (leaky gut syndrom) für andere schlechte Stoffe wie Gluten oder Bakterientoxine.
  • Schlechte Lektine sind auch in Mais, Roggen, Gerste, Hafer und Reis (Schale) enthalten.
  • Viele Nachtschattengewächse wie Tomaten, Auberginen, Paprika sowie Cashewkerne und Erdnüsse enthalten schädliche Lektine.
  • Auch sind sie in Hülsenfrüchte wie Linsen und Soja enthalten.
  • Man findet sie übrigens auch in Fleisch (Rindfleisch, Poulet), wenn diese Tiere nur mit Getreide und Soja gefüttert werden.


Wie können wir Lektine reduzieren?


Wir können Lektine in unseren Lebensmittel reduzieren, indem wir sie Kochen oder Fermentieren. Jedoch können nicht immer alle Lektine rein durch Kochen deaktiviert werden. So ist zum Beispiel das Lektin in Weizen – das Agglutinin – besonders hitzestabil. Forschungen zeigen auch beim Soja, dass nur 47 – 77% durch Hitze inaktiviert werden. Da unser Darm viel weniger Protein-abbauende Enzyme produziert, ist heute noch unklar, wie weit die Lektine vom Körper selber abgebaut werden können.